Judo
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In dieser Rubrik sind Informationen rund um das Thema Judo für Menschen mit einer Behinderung zu finden.

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Judo - Eine Sportart für alle.

Judo ist ein ganzheitliches Bewegungsangebot für Behinderte und von Behinderung Bedrohte.

Zwei Prinzipien bestimmen das Wesen der Sportart Judo.

Welche Zielsetzung steht dahinter?

Judo als Rehabilitationssport.

Judo als Breitensport.

Judo als Wettkampfsport.

Wie sieht eine Judostunde aus?

Kyuprüfung vom 25.11.2006

Schnupperlehrgang für Nachwuchsjudoka mit einer Behinderung vom 24.08. - 26.08.2007

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Vereinsmeisterschaft 2006

Vereinsmeisterschaft 2007

Vereinsmeisterschaft 2008

Unsere Trainer

Unsere Trainerassistenten

Referenz für Text: Behinderten-Sportverband NW e. V.

Judo - Eine Sportart für alle

Judo ist ein dynamisches Bewegungsangebot für alle Behinderten, weil es den Behinderten ganzheitlich erfaßt, weil man diesen Sport mit Leib und Seele betreiben kann, und weil Judo spezifische Methoden, Techniken und Verfahren ausgebildet hat, die alles unterlassen, was zusätzlich schädigend oder störend wirken kann.

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Judo ist ein ganzheitliches Bewegungsangebot für Behinderte und von Behinderung Bedrohte.

Judo bietet ein vielseitiges Angebot an Stand- und Bodentechniken. Durch die Ausbildung von Kombinations- und Kontertechniken, durch Übungen zum Fallen, Werfen und Halten ist die Sportart von sich aus so vielseitig strukturiert, daß eine differenzierte motorische Entwicklung beim Judosportler erwartet werden kann.

An die Stelle des Judotrainings leistungsorientierter Prägung - des effizienten Lernens motorischer Fertigkeiten durch Nachvollziehen vorgegebener Handlungsmuster - tritt das explodierende (entdeckende) Lernen auf spielerische Weise. Angestrebt wird eine krative, aktive und reaktive Bewegungsgestaltung, bei der Körper- und Bewegungsmöglichkeiten den individuellen Fähigkeiten entsprechend experimentierend eingesetzt werden.

Zwei Prinzipien bestimmen das Wesen der Sportart Judo.

Das Technische Prinzip vom Siegen durch Nachgeben betont die notwendige Bewegungsökonomie. Der Judoka will mit möglichst geringem Aufwand zu maximalen Erfolgen kommen. Dieses läßt sich erreichen, wenn Körper und Geist zu einem höchst wirksamen Gebrauch trainiert werden.

Das Moralische Prinzip vom gegenseitigen Helfen und Verstehen läßt Judo zu einem ausgezeichneten Erziehungssystem werden. Wichtig zu wissen, daß diese Prinzipien nicht erst heute in die Sportart hineininterpretiert wird, sondern - breits vor über 100 Jahren niedergeschrieben - die Grundlage für das moderne Judo bildet.

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Welche Zielsetzung steht dahinter?

Ein Judoka kann seine Techniken verbessern, höhere Judo-Grade erwerben oder verschiedene Formen des Wettkampfes betreiben. Das Ziel des Judo der Behinderten besteht jedoch nicht primär darin, eine Judotechnik effizient, brilliant und dynamisch auszuführen. Vielmehr will Judo dazu beitragen, den behinderten Menschen bei der Bewältigung ihrer Alltagsprobleme dadurch zu helfen, daß sie ein kleines Stückchen mehr an Selbstständigkeit und Handlungskompetenz gewinnen.

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Judo als Rehabilitationssport.

Judo wirkt mit den Mitteln des Sports ganzheitlich auf Behinderte oder von Behinderung Bedrohte ein und unterstützt als eine von vielen Maßnahmen den Therapieplan des Arztes. Dabei werden insbesondere die konditionellen Fähigkeiten Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit sowie die koordinativen Fähigkeiten Gleichgewicht, Reaktion, Orientierung und Geschicklichkeit gefördert. Judo als Rehabilitationssport umfaßt sportliche Übungen in Gruppen unter ärztlicher Betreuung bzw. Überwachung. Dieser Sport darf nur von Übungsleitern mit einer besonderen Qualifikation im Rahmen von regelmäßig abzuhaltenden Übungsstunden durchgeführt werden. Die Sportart Judo bietet alle Voraussetzungen, um als ambulanter Behindertensport von den gesetzlichen Trägern der Rehabilitation anerkannt zu werden.

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Judo als Breitensport.

Hier orientiert sich Judo primär an individuellen Normen und Leistungen und berücksichtigt besonders die Bedürfnisse nach Gesundheit, Geselligkeit, Spiel und Spaß. Tragende Elemente sind die Betonung nichtwettkampforientierter Inhalte und die Einbeziehung anderer Sportarten und vielfältiger Freizeitaktivitäten.

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Judo als Wettkampfsport.

Blinde und sehbehinderte Judoka kämpfen bei Welt- und Europameisterschaften sowie bei den Paralympics um Titel und Medallien. Aber auch für Körper- und Geistig- behinderte wurde auf nationaler Ebene ein sportliches Judo-Wettkampfsystem aufgebaut, das schon bald die Grundlage für internationale Meisterschaften bilden dürfte.

Wie sieht eine Judostunde aus?

Eine Judostunde beginnt und endet immer mit einem rituellen Grußzeremoniell. Die anschließende Aufwärmphase beiinhaltet gymnastische Übungen und interaktive Spiele. Der Judoteil besteht aus einem partnerschaftlichen Training von Fallübungen, Wurftechniken und Bodengriffen. Kämpferische Spiele und entspannende Phasen runden die Judostunde ab.

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